Tag der Kirchenmusik im Rahmen der Heilig‑Rock‑Tage 2026 in Trier:Unbegreiflich: Ich hoffe

Bereits in den Wochen vor der Veranstaltung hatten sich die einzelnen Chöre intensiv vorbereitet und ein gemeinsames Repertoire einstudiert. In Trier vereinten sich schließlich rund 900 Sängerinnen und Sänger aus dem gesamten Bistum zu einem beeindruckenden Klangkörper. Gemeinsam mit einem Bläserquartett und begleitet von den beiden Domorgeln gestalteten sie ein feierliches Hochamt im Trierer Dom. Den Gottesdienst leitete der neue Generalvikar Tim Sturm. Die musikalische Gestaltung verlieh der Feier eine besondere Tiefe und machte die Verbindung von Liturgie und Musik in eindrucksvoller Weise erfahrbar.
Nach der Mittagspause bei strahlendem Frühlingswetter bot sich den Teilnehmenden ein vielfältiges Programm. In unterschiedlichsten Workshops und Angeboten konnten sie neue Impulse sammeln und sich weiter vertiefen: Führungen durch die Ausgrabungen unter dem Dom eröffneten spannende Einblicke in die Geschichte, verschiedene Angebote zur Stimmbildung luden zur persönlichen Weiterentwicklung ein, und ein „Orgelkonzert à la carte“ ermöglichte ein ganz unmittelbares Musikerlebnis.
Den Abschluss des Tages bildete ein feierlicher Evensong in der Konstantinbasilika, der unter der Leitung von Dr. Michael Aaron stand. Noch einmal rückte hier die Musik in besonderer Weise in den Mittelpunkt und ließ den Tag in einer dichten und zugleich getragenen Atmosphäre ausklingen.
Der Tag der Kirchenmusik war geprägt von hoher musikalischer Qualität, intensiver Gemeinschaft und spürbarer Begeisterung für das gemeinsame Singen. Für viele der Teilnehmenden war es ein Tag, der nicht nur musikalisch bereichert hat, sondern auch als geistliche Erfahrung lange nachwirken wird.
