Mein Mitwirken im Pastoralen Raum Idar-Oberstein…
…ist in erster Linie beruflich. Ich übernehme Verantwortung für organisatorische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen innerhalb einer kirchlichen Einheit. Ziel ist es, trotz kontinuierlich knapper werdender Ressourcen (und damit sind nicht allein Finanzen gemeint) verlässliche Strukturen zu ermöglichen. Nur damit werden allgemein Kirche und pastorale Arbeit auch unter veränderten Rahmenbedingungen wahrgenommen und haben Bestand. Was jetzt erstmal nur wie ein reiner „Job“ klingt, ist daneben eine Aufgabe, die mir viel Spaß bereitet. Und ohne den würde ich morgens nicht den langen Weg nach Idar-Oberstein fahren.
Mein schönstes Erlebnis in der Tätigkeit…
…ein Superlativ, für den ich noch nicht lange genug vor Ort bin – also schwierig. Aber: schöne Momente während der Tätigkeit sind immer solche Situationen, in denen es gelingt, trotz eines komplexen Umfeldes zu (halbwegs) tragfähigen, gemeinsamen Lösungen zu kommen. Insbesondere wenn es gelingt, unterschiedliche Interessen (und die gibt es im PastR zu genüge) zusammenzuführen. (Und das ganze am liebsten auf dem „kleinen Dienstweg“.)
An Kirche ist mir wirklich wichtig, …
…dass sie verlässlich bleibt und gleichzeitig den Mut hat, sich weiterzuentwickeln ohne in der Beliebigkeit aufzugehen. Es gehört beides zusammen: eine nüchterne Sicht auf die Realität mit der Bereitschaft, in dieser Realität in Echtzeit Verantwortung zu übernehmen – daneben aber auch weiterhin dem Anspruch gerecht zu werden, Menschen dauerhaft Orientierung, Halt und Gemeinschaft zu bieten. Kirche kann auch heute noch überzeugen, wenn sie glaubwürdig handelt und mit den vorhandenen Möglichkeiten verantwortungsvoll umgeht.
Mein Herz schlägt außerhalb der Kirche…
… in erster Linie für meine Familie, für Kochen, für (Klavier)-Musik, Geschichte, Tennisspielen und meinen Computer. Kurz gesagt für Dinge, die einen notwendigen Abstand zum Alltagsgeschehen ermöglichen. Notwendig deshalb, um dem Alltag danach wieder mit einer gewissen Gelassenheit zu begegnen.

