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ökumenische Andachten zur Fastenzeit:7 Wochen ohne

Auch in diesem Jahr beteiligen sich die Ev. Edelsteingemeinde und die Katholische Gemeinde „Hunsrück Idar St. Barbara“ an der Aktion „7 Wochen ohne“. An den Dienstagen in der Fastenzeit vom 24.2. – 31.3. laden wir immer um 18.30 Uhr in der Kirche „St. Peter und Paul“ in der Mainzer Str. 35 in Idar zu einer Andacht ein.
7 Wochen ohne 2
Datum:
21. Jan. 2026
Von:
Mirjam Pellenz-Stürmer

In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Motto: „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“.
„Für sieben Wochen treten wir bewusst aus der Praxis und den Bildern der Härte heraus. Wir fühlen uns ein in den Blick Gottes auf unsere Welt. Wir üben uns in einem mitfühlenden Umgang miteinander. Kein Stoff, und sei er hart wie Diamant, schützt vor den Verletzungen des Lebens. Doch Anteilnahme, ein mitfühlender Blick, ein erlösendes Wort können befreiend sein.“ (Ralf Meister)

 

  1. Woche: Weite (Pfr. Breuer)

(Psalm 31,8-9)

In mir ist eine große Bandbreite an Gefühlen. Welche erlaube und welche versage ich mir? Oft sind wir zu streng und hart mit uns selbst. Diese Woche entdecken wir, wie weit der Raum ist, auf den Gott uns stellt.

  1. Woche: Verletzlichkeit (D. Munkes)

(Markus 14,34.37)

In manchen Zeiten sind wir besonders dünnhäutig und verletzlich. Es erfordert Mut, sich jetzt nicht zu verstecken. Und andere um Hilfe zu bitten, wie Jesus es bei seinen Jüngern tut. Können wir das? Und wie gehen wir damit um, wenn die anderen einen dann doch hängen lassen? Niemand ist nur stark.

  1. Woche: Mitgefühl (Pfrin Wild)

(Römer 12,15)

Das ist eine Kunst: Mitschwingen mit den Gefühlen anderer, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren. Wir üben das empathische Mitweinen und Mitfreuen. Fragt sich, was von beidem leichter ist?

  1. Woche: Nachfragen. (Gemeindereferentin M. Pellenz-Stürmer)

(Lukas 10,29)

Ein Gegenmittel zu einem harten Gesprächsabbruch: Nachfragen. Ich verstehe dich nicht - erkläre mir deine Sicht! Gerade wenn es um Fragen von Mitgefühl und Nächstenliebe geht. Wie nahe lasse ich das Schicksal von anderen an mich rankommen, die ich vielleicht gar nicht kenne. Da müssen wir drüber reden!

  1. Woche: Sanfte Töne (Pfr. Fastenrath)

(1. Samuel 16,14.23)

Was kann ich tun, wenn es einem Freund, einer Freundin schlecht geht? Davids Harfenspiel erreicht die Seele. Und ich? Habe ich auch ein Talent, mit dem ich Menschen in Not guttun kann? 

  1. Woche: Furcht und große Freude (Pfr. Wolff)

(Matthäus 28,8)

Wir werden hin- und her geschüttelt von den Ereignissen der Karwoche. Da kommen die Gefühle manchmal nicht hinterher. Die Frauen am leeren Grab fürchten sich und können trotzdem die Freude spüren, die in ihnen wächst und irgendwann ganz übernehmen wird.