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Firmung vernetzt

Der Firmkurs im Pastoralen Raum Idar-Oberstein

Der diesjährige Firmkurs ist mit den Firmgottesdiensten im Juli 2022 abgeschlossen.  Auch 2023 finden wieder Firmkurse und Firmgottesdienste im Pastoralen Raum Idar-Oberstein statt. Informationen dazu gibt es auf dieser Seite ab Oktober 2022.

Rückblick

Die Firmvorbereitung 2022

Seit November lief im Pastoralen Raum Idar-Oberstein die Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung, das durch Dekan Fuß an den Wochenenden 09. / 10. Juli & 16. / 17. Juli etwa 80 Jugendlichen in der Region gespendet wurde.

Die Vorbereitung wurde von Pastoralreferent Michael Michels gemeinsam mit einem Team aus Ehrenamtlichen konzipiert. „Uns war es wichtig, dass in der Firmvorbereitung der Glaube nicht nur ein theoretisches Konstrukt bleibt, das an einem Tisch besprochen wird, sondern dass der Glaube wirklich erfahrbar und erlebbar wird und so auch Relevanz gewinnt“ so Pastoralreferent Michels. Weiter führt der Jugendseelsorger aus: „Denn letztlich liegt in der Relevanz vielleicht das Hauptproblem der kirchlichen Verkündigung mit Blick auf die junge Generation. Das Evangelium an sich ist ja eine so bestärkende, wichtige und wesentliche Botschaft – aber die Art und Weise wie dies in der Kirche, in Gottesdiensten und in der kirchlichen Sprache erlebt werden kann, hat mit jungen Menschen und deren Lebenswirklichkeit einfach nichts mehr zu tun.“

So sieht das Konzept der Firmvorbereitung nicht nur einen kreativen, sportlichen oder medialen Zugang zum Glauben vor, sondern auch gemeinschaftliche Elemente und Besuche an besonderen Orten, an denen christlicher Glaube eine Rolle spielt. Zu diesen Orten gehört zum Beispiel die Justizvollzugsanstalt Wittlich, die vom dortigen Gefängnisseelsorger vorgestellt wurde, die vielfältigen religiösen Gotteshäuser in Saarbrücken, das Projekt „Kirche im Nationalpark“ in Muhl oder die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang.

Gut besucht war auch ein Projekt, das 15 Jugendliche gemeinsam mit Pastoralreferent Michael Michels und den ehrenamtlichen Jugendleiterinnen Juana & Justine Saam (Bergen) an den Frankfurter Flughafen führte. Hier berichtete der Leiter der Flughafenseelsorge Dr. Edward Fröhling SAC von den Tätigkeiten der Kirche(n) an diesem besonderen Ort – für Mitarbeiter/innen des Flughafens, Reisende aber auch für viele Menschen in Notlagen: Obdachlose, die am Flughafen leben oder sogenannte „gestrandete“ Passagiere, die aus unterschiedlichen Gründen am Frankfurter Flughafen festsitzen und ihre Reise nicht fortsetzen können. Besonders eindrücklich ist den Firmlingen das Engagement der Kirche im Rahmen der Abschiebebegleitung in Erinnerung geblieben. Die Firmlinge lernten einen Ort von Kirche kennen, der sich allen Menschen vollkommen absichtslos anbietet und einlädt, der engagiert an der Seite derjenigen steht, denen es nicht so gut geht und der sich als Teil eines großen Netzwerks zum Wohle der Menschen versteht. Natürlich durfte an diesem Tag auch ein Rundgang über den Flughafen und der Besuch der Flughafenterasse nicht fehlen.

Bei den Jugendlichen kam das Konzept der Firmvorbereitung gut an. Obwohl die „Pflicht“ nur bei zwei Projekten im Rahmen der Firmvorbereitung lag, haben die meisten Firmlinge mehr Projekte gewählt. „Ein gutes Zeichen und eine Bestätigung unserer Arbeit“ wie Pastoralreferent Michael Michels findet.