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Pfarreiengemeinschaft Nahe-Heide-Westrich

Herzlich Willkommen

auf der Internetseite der Pfarreiengemeinschaft Nahe-Heide-Westrich, geographisch gelegen sowohl im Nahetal als auch auf einem Höhenzug zwischen dem Hunsrück im Norden und dem Nordpfälzer Bergland im Süden; dieser Landschaftsraum, südwestlicher Ausläufer des Hunsrücks, wird auch Westrich genannt.

Die Region hunderter reizvoller Orte, ob Sie die Deutsche Edelsteinstraße interessiert oder der historische Weg des Ausonius von Bingen nach Trier, oder die Weinorte und die historischen Städtchen des Nahelandes gehören ebenso wie die Wintersportgebiete im hohen Hunsrück dazu. 1156 im Besitz des Bischofs von Verdun wurde diese Gegend erstmals urkundlich erwähnt. Die Ansiedlung umfangreicher amerikanischer Truppen seit 1951 hat die Gegend stark beeinflusst. Einst eher landwirtschaftlich geprägt, veränderte in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg der Truppenübungsplatz das Bild der Gegend, ebenfalls mit Auswirkungen auf das kirchliche Gepräge der Pfarreiengemeinschaft mit zum Teil erheblichen Wegen. Trotz weiter Wege suchen wir, die Seelsorgenden und die Christ*innen dieses Raumes, die Nähe zu den Menschen. Nicht nur online, sondern auch präsentisch, sind wir gerne bereit, Ihnen NAHE-KIRCHE zu sein.

Für die Seelsorgenden

Walter Fuß

Dekan und Pfarrverwalter

Neuigkeiten aus der Pfarreiengemeinschaft

  • Fusion
  • Rückblick Beauftragung

Die Ausgangssituation

"Nah bei den Menschen in ihren jeweiligen Lebensräumen sein, lokale Initiativen des Glaubenslebens unterstützen und dabei trotzdem auf die schwindende Ressourcen auch in den ehrenamtlichen Gremien vor Ort achten: Die Kirche im Bistum Trier braucht zur Umsetzung ihrer Synodenergebnisse die passenden Strukturen" - Mit dieser Feststellung wird auch bei uns, im Pastoralen Raum Idar-Oberstein, die strukturelle Veränderung, angestoßen durch die Diözesansynode im Bistum Trier, spürbar.

Zum 01. Januar 2022 fusionieren die bisherigen Pfarreiengemeinschaften zu Pfarreien. Dazu gehört auch die Pfarreiengemeinschaft Nahe-Heide-Westrich, die nach Votum der zuständigen Gremien und Verantwortlichen im gleichen Zuschnitt zur Pfarrei Heide Westrich, St. Franziskus fusioniert.

Das Dekret des Bischofs

Das Dekret des Bischofs - die kirchenrechtliche Grundlage über die Aufhebung der Pfarreien gemeinschaft Nahe-Heide-Westrich im Pastoralen Raum Idar-Oberstein und des Kirchengemeindeverbandes Nahe-Heide-Westrich sowie der Pfarreien und der Katholischen Kirchengemeinden Baumholder St. Simon u. Juda, Heimbach Hl. Schutzengel, Hoppstädten-Weiersbach (Bleiderdingen) St. Markus und Rückweiler Herz Jesu und über die Errichtung der Pfarrei und Katholischen Kirchengemeinde Heide Westrich St. Franziskus (erschienen im Kirchlichen Amtsblatt des Bistums Trier am 25. August 2022 - Nr. 207) - finden Sie hier zum Download

Die neue Pfarrei - ein Überblick

Gott einen Platz unter den Menschen sichern

Weihbischof Brahm hat Silvia Pfundstein aus unserer Pfarreiengemeinschaft und sechs weitere neue pastorale Mitarbeitende für das Bistum beauftragt

Trier/Saarbrücken/Koblenz – Weihbischof Robert Brahm hat in einem Gottesdienst am 3. September im Trierer Dom sieben Frauen und Männer für den pastoralen Dienst im Bistum Trier beauftragt. Vier Gemeindereferentinnen (GR), ein Gemeindereferent, eine Pastoralreferentin (PR) und ein Pastoralreferent werden ab September Aufgaben in der Seelsorge, in der Verkündigung, im Religionsunterricht, in der theologischen Bildung und der Begleitung von Mitarbeitenden in den Pfarreien, Pfarreiengemeinschaften, Dekanaten und Pastoralen Räumen der Diözese wahrnehmen. Die Feier stand unter dem Motto: „Er ist in unseren Herzen aufgeleuchtet” Es sei ein froher und dankbarer Tag für das Bistum, so begrüßte der Weihbischof die Festgemeinde. Bezugnehmend auf die Gespräche, die er vorab mit den neuen Seelsorgenden geführt hatte, sagte er: „Sie spürten ihre persönliche Sehnsucht nach Leben, nach einer inneren Quelle, und dass es mehr geben muss, als nur von der bischöflichen Verwaltung angestellt und an einem Ort im Bistum eingesetzt zu sein. Sie spürten den Wunsch, den Menschen den Geschmack des unbekannten Gottes wieder zu schenken. Ein Geschmack, mit dem Hoffnung und Zukunft verbunden sind, der das Leben lebenswert sein lässt.” Die Kandidatinnen und Kandidaten hätten sich bewusst für die pastoralen Berufe entschieden – und das in einer Zeit, in der die Kirche durch innerkirchliche Krisen erschüttert sei, und zudem die Corona-Pandemie das alltägliche Leben erschwere. Dafür brauche es Mut, nämlich „den Mut, gegen alle Widerstände dem inneren Ruf zu folgen.” Mit Bezug auf die Lesung des Apostel Paulus an die Korinther erklärte er: „Für Paulus und die Gemeinden damals war deren Situation auch eine Herausforderung – wenn auch die Gründe dafür andere sind. Da braucht es die Vergewisserung des und der einzelnen, da braucht es das Feedback der Gruppe, da braucht es die Reflexion der eigenen Berufungsgeschichte, um – wie es damals von den christlichen Gruppen hieß – als Leute des neuen Weges in der Gesellschaft unterwegs zu sein, Hoffnung und Zukunft zu leben, die Welt, sich selbst in einem neuen Licht zu sehen.” Ein Beispiel dafür, wie man sein Leben als Zeugnis für das Licht Gottes im eigenen Herzen in dunkle Zeiten bringen könne, sei das Wirken der 1964 verstorbenen Mystikerin Madeleine Delbrêl, die sich als Sozialarbeiterin in einem atheistisch geprägten Pariser Vorort, dessen Bewohner tagtäglich um ihr Überleben kämpfen mussten, für soziale Gerechtigkeit eingesetzt habe. Delbrêl habe sich dafür entschieden, mit ihrer eigenen Freundschaft und Liebe zu Gott allen mit Freundlichkeit und einer „Haltung des inneren Christus” zu begegnen – und so Gott einen Platz unter den Menschen zu sichern. Damit gab der Weihbischof den neuen Seelsorgenden einen Rat für turbulente Zeiten mit auf den Weg: Man solle so leben und arbeiten, „dass Menschen das Wesentliche, den Kern des Evangeliums erahnen oder vielleicht sogar erkennen, und doch die Freiheit haben, selbst ihre Entscheidungen zu treffen.”

Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg überreichte die Urkunden und gratulierte den neuen Seelsorgenden, um deren Beauftragung die Ausbildungsleiter Herbert Tholl (zuständig für die GR) und Steffen Stutz (bislang zuständig für PR) gebeten hatten. Zugleich verabschiedete er Stutz, dankte ihm für dessen Einsatz, und begrüßte dessen Nachfolger Florian Kunz. Die Grußworte der Berufsverbände sprachen Matthias Beer (Berufsverband der Gemeindereferent*innen im Bistum Trier) und  Niklas Hirtz (Berufsverband der Pastoralreferent*innen).

Es ist auch ein Portrait der Neubeauftragten erschienen - hier ist das Portrait von Silvia Pfundstein abrufbar

Text: I. Hülpes (Bistum Trier)

Foto: H.Thewalt (Bistum Trier)

Katholisches Pfarramt Baumholder

Anschrift:

Kirchstraße 8

55774 Baumholder

Tel: +49 6783 2142

baumholder(at)nahe-kirche.de

Sekretärin:

Gisela Schäfer

Öffnungszeiten:

Mo:  09:00 Uhr - 12:00 Uhr

Di:   14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Mi:   09:00 Uhr - 12:00 Uhr

Do:  09:00 Uhr - 12:00 Uhr

 

Katholisches Pfarramt Hoppstädten-Weiersbach

Anschrift:

Mühlenweg 1

55768 Hoppstädten-Weiersbach

Tel.: +49 6782 2209

bleiderdingen(at)nahe-kirche.de

Sekretärin:

Sieglinde Lauer

Öffnungszeiten:

Mi:   09:00 Uhr - 12:00 Uhr & 14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Do:   09:00 Uhr - 12:00 Uhr

Fr:    09:00 Uhr - 12:00 Uhr