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Pfarreiengemeinschaft Nahe-Heide-Westrich

Herzlich Willkommen

auf der Internetseite der Pfarreiengemeinschaft Nahe-Heide-Westrich, geographisch gelegen sowohl im Nahetal als auch auf einem Höhenzug zwischen dem Hunsrück im Norden und dem Nordpfälzer Bergland im Süden; dieser Landschaftsraum, südwestlicher Ausläufer des Hunsrücks, wird auch Westrich genannt.

Die Region hunderter reizvoller Orte, ob Sie die Deutsche Edelsteinstraße interessiert oder der historische Weg des Ausonius von Bingen nach Trier, oder die Weinorte und die historischen Städtchen des Nahelandes gehören ebenso wie die Wintersportgebiete im hohen Hunsrück dazu. 1156 im Besitz des Bischofs von Verdun wurde diese Gegend erstmals urkundlich erwähnt. Die Ansiedlung umfangreicher amerikanischer Truppen seit 1951 hat die Gegend stark beeinflusst. Einst eher landwirtschaftlich geprägt, veränderte in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg der Truppenübungsplatz das Bild der Gegend, ebenfalls mit Auswirkungen auf das kirchliche Gepräge der Pfarreiengemeinschaft mit zum Teil erheblichen Wegen. Trotz weiter Wege suchen wir, die Seelsorgenden und die Christ*innen dieses Raumes, die Nähe zu den Menschen. Nicht nur online, sondern auch präsentisch, sind wir gerne bereit, Ihnen NAHE-KIRCHE zu sein.

Für die Seelsorgenden

Walter Fuß

Dekan und Pfarrverwalter

Neuigkeiten aus der Pfarreiengemeinschaft

  • Nachruf Anton Schmitt
  • Profanierung Heimbach

„Lass die Schutzengel weiterhin über uns fliegen“

Pfarrkirche Heilige Schutzengel in Heimbach wurde profaniert

Es war ein bewegender Moment für die Heimbacherinnen und Heimbacher sowie für haupt- und ehrenamtlich Engagierte: Die Pfarrkirche Heilige Schutzengel aus dem Jahr 1924 wurde am 18. Februar profaniert.
„Niemand hat sich diesen Moment gewünscht“, betonte Dekan Walter Fuß, der zusammen mit Diakon Peter Munkes und Felix Esper dem Leitungsteam des Pastoralen Raums Idar-Oberstein angehört und die kleine Lichterfeier zum Abschied mit weiteren Verantwortlichen gestaltet hatte. „Ich fühle mich nicht wohl“, fügte der Pfarrer ehrlich hinzu. „Ich sehe das Kirchengebäude als Person. Sie ist nicht mehr kraftvoll genug, um weiterzuleben. Sie ist angegriffen“, sagte er in seiner sehr persönlichen Ansprache und verglich den Verlust der Kirche mit dem eines geliebten Menschen. „Es ist schwer loszulassen. Der Leib ist gegangen, die Seele ist bei Gott, aber die Erinnerung nimmt einem niemand.“ Bereits im März 2021 durften das Kirchengebäude und das angrenzende Pfarrheim aufgrund beachtlicher baulicher Schäden nicht mehr betreten werden. Seit mehr als 15 Jahren wurden immer wieder Sicherungsmaßnahmen und Reparaturen durchgeführt, die vom Bistum Trier und der Kirchengemeinde, in deren Besitz sich der Komplex befindet, finanziert wurden. Der örtliche Kirchengemeinderat hatte daraufhin aufgrund der Mängel und der angespannten finanziellen Lage nach der Anhörung der Gottesdienstgemeinde einstimmig beschlossen, den Trierer Bischof darum zu bitten, einen Profanierungsprozess einzuleiten. Die Entscheidung, ob eine Kirche profanem Gebrauch zugeführt wird, fällt der Diözesanbischof nach Anhörung des Priesterrates und der Gemeinde vor Ort.

Bischof Dr. Stephan Ackermann schrieb in einem Brief, der während des Wortgottesdienstes verlesen wurde, dass er den Schmerz der Gemeinde teile. „Das Kirchengebäude in Heimbach hat Raum für Begegnung mit Gott und Mensch gegeben“, heißt es darin. Er betonte, dass zwar das Gebäude aufgegeben werde, aber nicht die katholische Gemeinde. Daher schloss der Gottesdienst mit der Zuversicht, dass das Gemeindeleben in Heimbach weitergehen wird. „Lass die Schutzengel weiterhin über uns fliegen“, lautete dementsprechend eine Fürbitte.

Die Kirche wurde nach dem Verlesen des bischöflichen Dekrets profan. Sie verliert dadurch ihre Segnung beziehungsweise Weihe und kann einer anderen, nicht unwürdigen Bestimmung zugeführt werden. Wie es mit dem Gebäudekomplex weitergeht, ist indes noch nicht geklärt. Alle hoffen, dass es eine andere Nutzung insbesondere der Kirche geben kann. Dekan Fuß wünscht sich eine Verwendung, die Heimbach die ortsbildprägende Kirche lässt; Sozialwohnungen oder eine Kita wären für ihn vorstellbar. Für alle Beteiligten ist ein Abriss die letzte Möglichkeit.
 

(Text & Bild: Julia Fröder - Bischöfliche Pressestelle Koblenz)

 

Katholisches Pfarramt Baumholder

Anschrift:

Kirchstraße 8

55774 Baumholder

Tel: +49 6783 2142

baumholder(at)naheheidewestrich.de

Sekretärin:

Gisela Schäfer

Öffnungszeiten:

Mo:  09:00 Uhr - 12:00 Uhr

Di:   14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Mi:   09:00 Uhr - 12:00 Uhr

Do:  09:00 Uhr - 12:00 Uhr

 

Katholisches Pfarramt Hoppstädten-Weiersbach

Anschrift:

Mühlenweg 1

55768 Hoppstädten-Weiersbach

Tel.: +49 6782 2209

bleiderdingen(at)naheheidewestrich.de

Sekretärin:

Sieglinde Lauer

Öffnungszeiten:

Mi:   09:00 Uhr - 12:00 Uhr & 14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Do:   09:00 Uhr - 12:00 Uhr

Fr:    09:00 Uhr - 12:00 Uhr